Rolf De Marchi

Juni 30, 2008

Tastenkonzert

Abgelegt unter: Musik — rolf @ 12:14 pm

Babette Mondry, Markus Märkl und Thilo Muster gewährten einen informativen Einblick in die reiche Welt historischer Tasteninstrumente.

Es gibt nur wenige Instrumentenfamilien, die über eine so reiche Variabilität verfügt wie die der Tasteninstrumente. Mit fast unbegrenzter Kreativität sind im Verlaufe der Jahrhunderte eine schier unbegrenzte Zahl unterschiedlichster Instrumente dieser Gattung gebaut worden, die aber in den meisten Fällen wieder im schwarzen Loch des Vergessens verschwunden sind.
Mehr und mehr aber werden diese fantastischen Instrumente dank wissenschaftlich fundierter Nachbauten dem Vergessen wieder entrissen wie man anlässlich eines «Tastenkonzertes» in der Peterskirche erfahren konnte, bei dem die Organistin und Cembalistin Babette Mondry und ihre Mitmusiker Markus Märkl und Thilo Muster neben der kircheneigenen Silbermann-Orgel insgesamt acht Nachbauten von Tasteninstrumente aus rund vier Jahrhunderten präsentierten.
Bereits das Werk, mit dem die drei Musiker das Konzert eröffneten, war eine Überraschung: Johann Sebastian Bachs Orchestersuite D-Dur, BWV 1068 in einer Bearbeitung für eine Truhenorgel und zwei Cembalos. Die ersten Takte klang dieses Arrangement so ungewohnt, dass man fast ein wenig erschrak über dessen Fremdheit. Jedoch auch wenn man zu Beginn die Farbigkeit der originalen Orchesterinstrumentierung vermisste, gewährte diese neue Version dank ihrer luftig-leichten Ausführung und der kreativen Wahl der farbenprächtigen Register auf der Truhenorgel einen komplett neuen Zugang zu diesem bezaubernden Werk.
Besonders interessant dann anschliessend die Vorführung eines sogenannten Organettos, das nach einem Gemälde von Hans Memling aus dem 15. Jahrhundert von Philip Levin nachgebaut worden ist. Bei diesem Instrument handelte es sich um eine Art Miniorgel von der Dimension einer grossen Schuhschachtel, die auf den Schoss gestellt und im Sitzen gespielt wird. Bei der Interpretation des Stücks «Der Winter will hinweichen» aus dem Lochamer Liederbuch entlockte Barbette Mondry dem Instrument Töne von einzigartiger Klarheit und einer erstaunlichen Lautstärke.
Neben der bereits erwähnten Truhenorgel war anschliessend noch ein Regal zu hören, ein mit zwei von Hand betriebenen Blasebalge versehenes Orgelinstrument mit einem schnarrend-farbigen Ton.
Erstaunlich modern dann klang eine Estampie aus dem ältesten bekannten für Tasteninstrumente geschriebenen Codex Robertsbridge des 14. Jahrhunderts, die von Markus Märkl auf der schillernden Silbermann der Peterskirche interpretiert wurden. Nach mehreren Stücken aus dem Fitzwilliam Virginal Book, gespielt auf zwei auch optisch schön gearbeiteten Virginal-Nachbauten, einem auf der Orgel gespielter Psalm von Heinrich Schütz waren noch Werke von Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach auf einem sehr feintönigen Clavichord zu hören.
Wie zu Beginn schlossen Babette Mondry, Markus Märkl und Thilo Muster das informative Konzert auf der Truhenorgel und zwei Cembali mit dem prunkvoll gesetzten Variationensatz «La Follia» von Arcangelo Corelli ab.

Erschienen in der Basellandschaftlichen Zeitung

Juni 29, 2008

Sound, der in die Beine ging

Abgelegt unter: Musik — rolf @ 12:30 pm

Palazzo Liestal / Die Basler Salsaband K’aliche bot heisse afro-kubanische Rhythmen zum Abtanzen.

«Liestal tanzt» organisiert regelmässig Tanzveranstaltungen, bei denen ab CD-Player zu Oldies oder zu heissen kubanischen Salsarhythmen getanzt werden kann. Zum Saisonabschluss nun ist «Liestal tanzt» gemeinsam mit dem Theater Palazzo einen Schritt weiter gegangen und hat eine leibhaftige Band organisiert, die im Palazzo Liestal zum Tanz aufspielte. Und nicht etwa bescheiden eine drei oder vier Köpfe umfassende Band war da eingeladen worden, nein, die fast schon Big-Band-Dimension erreichende 11-köpfige Basler Salsaband K’aliche präsentierte ein buntes Gemisch von Salsa, Boleo, Mambo und Timba mit eigenen Kompositionen gemischt mit Stücken grosser Salsainterpreten wie Ray Barretto, Issac Delgado, Grupo Niche und anderen. 2004 hatte der Pianist und Arrangeur Yves de Groote die Band gegründet, die mittlerweile zum Besten zählt, was die Regio bezüglich Salsa zu bieten hat.
Nach einer kurzen Warm-up-Phase kam die Band immer mehr ins Grooven und vermochte schon nach ein paar wenigen Minuten die Leute zum tanzen zu animieren. Aber auch für die wenigen im Publikum, die nur zum Hören gekommen waren, hatte die Band einiges zu bieten. Knackige Arrangements mit originellen Breaks, spritzige, nicht überarrangierte Bläsersätze und mitreissender Gesang waren da zu hören. Und im Unterschied zur bekannten Schweizer Salsaband Picason, die vor wenigen Wochen im Foyer des Theater Basel spielte, durften sowohl die Bläser als auch Pianist de Groote immer mal wieder Solos zum Besten geben.
Gelegentlich allerdings klappten die Übergänge nicht immer ganz perfekt; dann herrschte offensichtlich Unklarheit, wer das Zeichen zu nächsten Wechsel oder Break gibt, so dass die Band etwas auseinander fiel und ein paar Takte brauchte, um wieder zu einer Einheit zu finden. Und bei den Bläsern war neben einer druckvollen Posaune und einer Power-Trompete vom Tenorsaxophon praktisch nichts zu hören; neben solch einer Trompete sollte der Mann unbedingt am Druck seines Tons arbeiten. Neben dem souverän singenden Pedro Zambrano war noch die Sängerin Andrea del Pilar zu hören, die zwar über eine recht gute Stimme verfügte, deren Gesang aber noch etwas unsicher wirkte.
Nachdem man im ersten Set noch vergeblich auf den magischen Moment gewartet hatte, war er im zweiten Set dann plötzlich da. Jetzt bildete die Band mit ihren diversen Rhythmusinstrumenten, dem Klavier, den Bläsern und dem Gesang eine rollende und groovende Einheit, wo alles perfekt ineinander verzahnt funktionierte und auch die Übergänge fast traumwandlerisch sicher vollzogen wurden. Jetzt war es eine wahre Freude, der Band zu zuhören.

Erschienen in der Basellandschaftlichen Zeitung

Juni 26, 2008

On the Road

Abgelegt unter: Musik — rolf @ 4:49 pm

Bird’s Eye Jazz Club / Zwischen strenger Kontrolle und totaler Entfesselung bot die Schweizer Jazzband Kerouac einen mit viel Individualität angereichten Stilmix.

Wenn eine Jazzband sich den Namen «Kerouac» gibt, kann dies doch wohl kein Zufall sein. Wir erinnern uns, Jack Kerouac (1922-1969) war der amerikanische Schriftsteller, der mit seinem atemlosen Roman «On the Road» (1951) zu einer der wichtigsten Stimmen der «Beat Generation» wurde, jener Gruppe US-amerikanischer Autoren, die mit ihrer Literatur und ihrer von Spontaneität geprägten, unkonventionellen Lebensweise gegen das prüde Establishment der USA in den 1950er-Jahren aufbegehrte. Und Bezüge der Beat Generation zum artverwandten Jazz lassen sich massenweise finden, Kerouac beispielsweise war ein grosser Bewunderer des Jazzsaxophonisten Charly Parker, dessen Bebop-Jazz ihn beim Schreiben von «On the Road» inspirierte.
Doch wer nun glaubt, die Eingangs erwähnte Schweizer Jazzband mit Namen «Kerouac», die im Basler Bird’s Eye Jazz Club ein Konzert gab, spiele einfach nur Bebop, irrt; nur unkreatives eins zu eins Kopieren vergangener Jazzstile ist Kerouacs Sache nicht. Es ist mehr die künstlerische Haltung, die die Band mit dem Schriftsteller Jack Kerouac verbindet.
Ähnlich wie der Autor in seinem Roman begab sich die Band auf eine wild wuchernde Reise durch die Jazzgeschichte der vergangenen sechzig Jahre. In den vom Kopf der Band Michael Jaeger geschriebenen Stücken waren immer wieder Anklänge an den Cool Jazz, an Hard- und Postbop, Modaljazz hinein bis in kollektiv improvisierte Passagen gemischt mit einem gehörigen Schuss eigenständiger musikalischer Individualität zu hören. Mal rhythmisch-dynamisch vorwärtstreibend, mal frei und spontan als Einheit agierend, dann wieder individuell solierend waren die vier Musiker ‚On the Road’. Wenn Tenorsaxophonist Michael Jaeger mit seinem energetisch-kraftvollen Ton solierte, glaubte man gelegentlich den legendären John Coltrane zu hören, Pianist Vincent Membrez wiederum spielte mal überlegt wie ein Paul Bley, mal anarchischen-ausufernden wie ein Cecil Taylor und das Fundament, das Bassist Luca Sisera legte, war solide wie bei einem Dave Holland. Der Senior der Band, Drummer Norbert Pfammatter schliesslich unterstützte seine jüngeren Kollegen mit einer Power, die in seiner langjährigen Spielerfahrung selber ruhte.
Einen entscheidenden Unterschied zum Roman «On the Road» von Jack Kerouac gab es allerdings: es ist nicht bekannt, dass der Erzähler des Romans Sal Paradies bei seinem Trip durch die USA ständig auf seine Uhr geschaut hätte. Die Band Kerouac hingegen hat ein Konzept entwickelt, bei dem die Zeit eine entscheidende Rolle spielt. In Stücken wie «Bang» oder «Tempo da perdere» spielen die vier Musiker mit Zeitplaner und mit synchronisierten Digitaluhren vor sich auf den Notenständern, die als ‚Dirigenten’ wirken; radikale Brüche und Schnitte wurden auf diese Weise spielbar. Warum dies allerdings nicht auch mit herkömmlicher, primitiver Zeichengebung bewerkstelligt werden konnte, war das grosse Mysterium des Abends. Was Jack Kerouac wohl dazu gesagt hätte?

Erschienen in der Basellandschaftlichen Zeitung

Juni 19, 2008

Musikalisch-literarischer Spaziergang

Abgelegt unter: Musik — rolf @ 1:11 am

Die Musikerin und Schauspielerin Judith Vera Bützberger ladet zu einem musikalisch-literarischen Spaziergang durch den Kannenfeldpark.

Gemäss Herder-Lexikon der Symbole ist der Baum eines der bedeutungsreichsten und weitestverbreiteten Symbole überhaupt. Der Laubbaum mit seinem jährlich sich erneuernden Blattkleid steht vor allem als Sinnbild für die stets den Tod aufs neue überwindende Wiedergeburt des Lebens, der immergrüne Nadelbaum als Zeichen für die Unsterblichkeit.
Gerade seine Symbolkraft für das Leben scheint auch den Schriftsteller und Dichter Herman Hesse (1877-1962) angesprochen zu haben, der dieser Pflanze viele seiner Gedichte gewidmet hat (siehe «Bäume - Betrachtungen und Gedichte», Insel-Verlag). Und von Hesses Baum-Lyrik wiederum fühlt sich die Violinistin, Sängerin und Schauspielerin Judith Vera Bützberger wegen ihrer lebensbejahenden Inhalte angesprochen. Für sie ist der 1957 geäusserten Vorwurf von Karlheinz Deschner, «dass Hesse so vernichtend viele völlig niveaulose Verse veröffentlicht hat, ist eine bedauerliche Disziplinlosigkeit, eine literarische Barbarei» irrelevant. Sie habe sich mit Hesses Biographie beschäftigt und sei von dessen Kampf und Überwindung aller familiären und sonstigen Widerstände beeindruckt gewesen. In einem Gedicht wie der «Gestutzten Eiche» seien diese biographischen Erfahrungen exemplarisch zu erahnen. Hesses Gedichte, so ist Judith Vera Bützberger überzeugt, würden den Menschen Trost spenden und ihnen helfen, ihre Probleme besser in den Griff zu bekommen.
Als Geigerin hatte Judith Vera Bützberger schon mit 14 Jahren dem grossen Violinvirtuosen Isaac Stern vorgespielt, dann an der Musik Hochschule Bern Violine studiert und unter anderen bei Hansheinz Schneeberger Meisterklassen besucht. Des weitern hat sie noch neben einem Gesangsstudium eine Ausbildung zur Schauspielerin bei Rachel Nadelmann absolviert. Eine lange Konzerttätigkeit als Solistin, Konzertmeisterin und Kammermusikerin über ganz Europa folgte. 2003 gründete sie die «Judith Vera Bützberger Productions», wo sie ein breit angelegtes Programm an künstlerischen und educativen Projekten anbietet wie Solowerke für Violine vom Barock bis in die Moderne, Ensemblemusik in den Bereichen Klassik, Jazz und Pop hin bis zu Tanz- und Kinderperformances.
Das neuste Projekt von Judith Vera Bützberger führt uns zurück zu Hermann Hesse und dessen Baum-Gedichten. Die seit kurzem in Basel wohnhafte Musikerin wird am kommenden Wochenende im Basler Kannenfeldpark, den sie wegen dessen schönen Anlage und seiner reichen Flora liebt, einen «musikalisch-literarischer Spaziergang» durchführen. Beim Spazieren wird sie auf ihrer Violine Stücke von Johann Sebastian Bach hin bis zu den Beatles spielen und immer wieder vor verschienen Bäumen Halt machen, um jeweils ein zur Baumart passendes Gedicht von Hermann Hesse vorzutragen. Der Anlass wird von angenehmer Dauer sein, so dass auch Familien und ältere Menschen problemlos daran teilnehmen können. Bei unsicheren Wetterverhältnissen erteilt die Nummer 1600 Auskunft, ob der Anlass stattfindet.

Genaue Angaben:
Freitag 20. Juni 2008, 19.00 Uhr
Samstag 21. Juni 2008, 17.00 Uhr
Sonntag 22. Juni 2008, 17.00 Uhr
Treffpunkt: Kannenfeldpark, 1. Rondell beim Kiosk

Juni 15, 2008

Karibische Rhythmen und alpiner Ländlerjazz

Abgelegt unter: Musik — rolf @ 2:57 pm

Mit der Schweizer Salsaband Picason sowie Erika Stucky mit ihrem Alphorn Quartet schloss der Jazzverein Off Beat die Saison 07/08 ab.

In der Regel kommt der wahre Salsa aus dem karibisch-warmen Kuba; doch bekanntlich gibt es keine Regel ohne Ausnahme, wie die international als authentisch erachtete Salsa-Band «Picason» beweist, die aus der eher kühlen, alpinen Schweiz stammt. Zur «Summer-Jazz-Lounge 08» hatte einen Kooperation des Theater Basel mit dem für das Jazzfestival Basel verantwortliche Off Beat die 1985 vom Burgdorfer Baritonsaxophonisten Erwin Brünisholz gegründete Salsa-Band Picason ins Foyer des Theaters Basel eingeladen.
Eine drei Sänger umfassenden Vokalgruppe interpretierte leidenschaftlich unter stetem Wechsel die in die Beine gehenden Songs, ständig kommentiert durch knallige Riffs eines fünfköpfigen Bläsersatzes mit drei Trompeten und zwei Saxophonen und unterlegt von einer hinreissend tickenden dreiköpfigen Rhythmusgruppe mit Drums, Timbales, Bongos und Congas. Vom von Gabriel Walter gespielten Piano allerdings war fast das ganze Konzert hindurch nicht viel zu hören, war doch dieses vom Toningenieur viel zu leise abgemischt; tragisch wenn man bedenkt, wie enorm wichtig dieses Instrument für die Unterstützung der Rhythmusgruppe im Salsa ist.
Jedoch auch wenn die Musik von Picason technisch hervorragend gespielt war, setzte mit der Zeit doch ein Gefühl der Langeweile ein: zu wenig abwechslungsreich die Arrangements, kein einziges für den Salsa so typischen, farbigen Pianosolos, kein solierender Bläser, wenn man von zwei hervorragend gespielten Solos des Tenorsaxophonisten Carlo Schöb mal absieht; viele Möglichkeiten, die Musik farbiger auszugestalten, wurden leider zu wenig wahrgenommen.

Erschienen in der Basellandschaftlichen Zeitung

Anarchische Natürlichkeit

Von ganz anderem Kaliber war da die Matinée tags darauf mit der schweizerisch-amerikanischen Sängerin Erika Stucky und ihrem «Alphorn Quartet». Die Sängerin zeichnet sich vor allem durch ihre originellen Cossoverprojekte wie beispielsweise ihr Trio mit Solostimme, Sousaphon und Tuba aus, mit denen sie in den letzten Jahren Furore machte. Für ihr Alphorn Quartet hat Erika Stucky das 1994 gegründete Alphorntrio «Roots of Communication» mitgebracht, mit dem sie bereits an der Expo.02 abgeräumt hatte.
Mit wilden Blas- und Schnalzgeräuschen auf ihren Alphörner stiegen Robert Morgenthaler und Jean-Jacques Pedretti in das erste Stück ein, das sich zu einem improvisierten Duett weiterentwickelte, welches schliesslich begleitet durch den Drummer Nelson Schaer dank einem sich wiederholenden Riff in ein funky gespielter Groove ausmündete.
Und dann erschien «Mrs. Bubble» herselfe, Erika Stucky auf der Bühne, um im nächsten Song ihren Kulturschock zu thematisieren, den sie als Kind erlebt hatte, als sie aus dem von Hippies infizierten Kalifornien der 60er-Jahre, wo sie ihre ersten Kindheitsjahre verbrachte, mit 10 ins provinzielle Walliser Hinterland umgepflanzt wurde.
Im weiteren Verlauf des Konzerts demontierte Stucky mit ihrem Quartett Schweizer Jodel, Jazz, Pop und anderer Ingredienzien verschiedenster Musikkulturen, um sie anschliessend wieder zu einer skurillen Mixtur zusammen zu montieren. Neben eigenem Songmaterial interpretierte Erika Stuck und ihr Alphorn Quartet auch Klassiker wie «Boots Are Made For Walking» oder »I Put A Spell On You», die die Sängerin mit anarchisch-clowneskem Witz vortrug, der bei vielen anderen grotesk gewirkt hätte; die Alpendiva aber sang diese Songs mit solch einer natürlichen Lässigkeit, dass ihre Performance keinen Moment lächerlich wirkte, sondern im Gegenteil eine höhere, ungemein heitere Qualität erhielt.

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