Rolf De Marchi

Dezember 17, 2009

Herzzerreissender Schmerzensschrei

Abgelegt unter: Musik — rolf @ 10:59 am

Gemeinsam mit dem Violinvirtuosen Gideon Kremer interpretierte das Sinfonieorchester Basel Musik des wenig bekannten Komponisten Rudi Stefan.

Am 29. September 1915 fiel im 1. Weltkrieg an der Ostfront in Galizien der gerade mal 28jährgie Rudi Stephan, der schon zu seinen Lebzeiten als einer der talentiertesten deutschen Komponisten seiner Generation galt. Dass diese Einschätzung bis heute ihre Gültigkeit hat, konnte man anlässlich eines Konzerts des Sinfonieorchester Basel unter der Leitung von Heinrich Schiff im Stadtcasino Basel erfahren, wo Stephans Musik für Geige und Orchester in einem Satz (1913) mit dem deutschen Violinisten Gideon Kremer als Solisten zu Gehör gebracht wurde.
Neben einiger Kammermusik, ein paar kleineren, sinfonischen Werken und der Oper «Die ersten Menschen» war die Musik für Geige und Orchester eine der wenigen Kompositionen, die Stephan in seinem kurzen Leben vollenden konnte. Ausgehend von der klassischen Dur-Moll-Harmoik bewegte sich diese Musik zwischen der Spätromantik eines Max Regers oder Gustav Mahlers, dem Expressionismus eines Franz Schreckers und der freien Tonalität des frühen Schönbergs. Mal mystisch-zart und sphärisch, mal in intensiven Klangfarben badend, dann wiederum in abweisend-harten Dissonanzen schwelgend bewegte sich diese anrührende Musik durch die ganze emotionale Palette musikalischer Klangmöglichkeiten, die die Kompositionstechnik nach der Jahrhundertwende zur Verfügung stellte. Besonders passend zu dieser emotional aufgeladenen Musik war der ungemein warme, volle Ton von Gideon Kremers Nicola Amati-Geige. Mit fesselndem Gestaltungssinn entlockte der Solist seinem Instrument fein schattiert Stimmungen, wobei er auch vor sentimentalen Gesten nicht zurückschreckte.
Ein weiteres Werk, das an diesem Abend auf dem Programm stand, war Franz Schuberts (1797-1828) Sinfonie in h-Moll, D 759, die «Unvollendete». Mal zart beschwingt, mal beherzt zupackend interpretierte das Orchester den ersten, mit Allergro moderato überschriebenen Satz. Mit dem musikalischen Fluss präzise angepassten Akzentuierungen und feinfühligen dynamischen Abstufungen wiederum erklang das abschliessende Andante con moto.
Als letztes Werk interpretierte das Sinfonieorchester Basel das Adagio aus Gustav Mahlers (1860-1911) Torso gebliebenen 10. Sinfonie. Nahezu fehlerfrei und nicht ohne emotionalen Gehalt spielte das Orchester dieses anrührende Werk, wenngleich man steckenweise die unterschwellige Glut, die dieser Musik innewohnt, etwas vermisste. Immerhin aber wuchteten vor allem die Bläser den Schock auslösenden as-Moll-Dreiklang ab Takt 194 im vorgeschriebenen höchsten Fortissimo in den Konzertsaal und vor allem der anschliessende, clusterartig-dissonante, an einen herzzerreissenden Scherzensschrei erinnernden Neuntonakkord wurde mit dem passenden fiebrigen Furor gespielt.

Erschienen in der Basellandschaftlichen Zeitung

Dezember 15, 2009

Enigmatische Klangfetzen

Abgelegt unter: Musik — rolf @ 12:57 pm

Gare du Nord / Mit einem Jubiläumskonzert feierte das auf Neue Musik spezialisierte Ensemble Phœnix Basel sein 10jähriges Bestehen.

Mit drängenden, fast wie um Leben ringenden Atemgeräuschen auf einer Bassflöte, deren Sound elektronisch bearbeitet über rundum im Raum verteilte Lautsprecher eindringlich forciert wurden, setzte die Uraufführung der Komposition «Vortex_V1.01» für Bassflöte, Klavier, Perkussion und Akusmonium ein. Alex Buess (1954), der das Werk komponiert hatte, sass als Tonmeister persönlich am Akusmonium, ein sogenanntes Lautsprecherorchester, das Tönen, Klängen und Melodiefetzen Struktur gibt und diese über Lautsprecher im Raum inszeniert. Intensiv begannen anschliessend die drei Musiker Christoph Bösch (Bassflöte), Daniel Buess (Perkussion) und Jürg Henneberger (Klavier) ihre Instrumente zu bearbeiten und ein wildes, durch elektronische Verfremdung und Computerklänge zusätzlich potenziertes Wirbeln, Knarren, Atmen, Quitschen, Flirren, Zwitschern, Wummern, Kratzen und Schlagen setzte ein, das über den Raum verteilt eine spannungsreiche Atmosphäre voller Überraschungen schuf.
Anlässlich seines 10jährigen Bestehens hatte das Ensemble Phœnix Basel dieses Werk beim Basler Komponisten und Elektroniker Alex Buess, mit dem das Ensemble immer wieder zusammengearbeitet, für ein Jubiläumskonzert in der Gare du Nord, dem Bahnhof für Neue Musik in Auftrag gegeben. Auch das zweite Stück von Alex Buess, «Vortex_V2» war eine Uraufführung, die der Komponist solo mit seinem Akusmonium inszenierte. Ein wilder Reigen unterschiedlichster elektronischer Sounds hatte der Tonmagier zu einer faszinierenden, kleinen Klangsinfonie zusammengebastelt.
Fast meditativen Charakter wiederum hatte die weitere Uraufführung «Poison Melodies» für Piccolo, Bassflöte, Piano und Perkussion des in Berlin lebenden Basler Soundtüftlers Knut Remond (1956). Mit sparsamen Tonpartikeln, knappen Melodieschnipseln und enigmatischen Klangfetzen erwuchsen asketische Bilder mit fernöstlichem Touch. Geradezu magisch schliesslich die von Alex Buess realisierte Komposition «De Natura Sonorum» (1975) für Tonband von Bernard Parmegiani (1927), ein rund 40minütiges Werk vollbepackt mit unterschiedlichsten elektronischen Klanglandschaften, mal karg und asketisch, mal üppig exotisch, mal sphärisch abgehoben.
Krönender Abschluss, mehr noch, dem Abend die Krone aufgesetzt hatte das Trio «Borbetomagus» aus den USA, das den zweiten Teil des Abends bestritt. Hierbei währe es seitens der Organisatoren des Abends angezeigt gewesen, vor Konzertbeginn Ohrschützer unter dem Publikum zu verteilen, bewegten sich doch dieses auf Industrial, Noise und improvisierte Musik spezialisierte Trio infernale in einer Lautstärke, die selbst erfahrenen Konzertkritikern in ihrer gesamten Berufstätigkeit noch nie untergekommen ist. Neben dieser Combo sind Mötley Crüe Zuckerbubis und selbst ein radikaler Freejazzer wie der Baritonsaxophonist Peter Brötzmann könnte sich da in puncto unerbittlicher Härte was lernen.
Zwei Türme mit für extreme Lautstärken besonders geeigneten Marshall-Lautsprechern im Hintergrund, mit einem Reigen von elektronischen Effektgeräten im Vordergrund sowie Mikrophonen in den Instrumententrichtern legten die beiden Tenorsaxophonisten Don Dietrich und Jim Sauter kompromisslos in den höchsten Flageoletttönen rasend knapp 40 Minuten im extremsten Fortissimo los, ohne auch nur eine Sekunde nachzulassen. Von der röhrenden E-Gitarre von Donald Miller unterstützt erreichten die Drei einen Pegel, der vermutlich nicht einmal von den Schallpegel-Messgeräten des Bundesamtes für Gesundheit angezeigt würde. Diese Band sollte die US Army als Geheimwaffe nach Afghanistan schicken, damit würde sie vermutlich den Krieg innert Wochen zu ihren Gunsten entscheiden.

Das Konzert des Ensemble Phœnix Basel wird am 14. Januar im Radio DRS 2 zu hören sein.

Erschienen in der Basellandschaftlichen Zeitung

Dezember 14, 2009

Wasser in den Augen

Abgelegt unter: Musik — rolf @ 1:30 pm

Gemeinsam mit drei Chören aus der jurassischen Region und vier hervorragenden Solisten interpretierte das Orchestre Symphonique du Jura Gioacchino Rossinis «Petite Messe solonnelle».

1829 schrieb der italienischen Opernkomponist Gioacchino Rossini (1792-1868) mit seinem Wilhelm Tell seine letzte Oper, seither, so wird gerne kolportiert, habe er sich nur noch der Kochkunst gewidmet und nie wieder zur Feder gegriffen, um Noten zu Papier zu bringen. Dass dies nur bedingt der Wahrheit entspricht, beweist die «Petite Messe solennelle» für 4 Solisten, Doppelquartett, 2 Klaviere und Harmonium, die der Tonmagier fünf Jahre vor einem Tod 1863 niederschrieb. Klein bezüglich der Länge allerdings ist diese knapp 90 Minuten dauernde Messe nicht (das «petite» bezieht sich auf die kleine Besetzung des Werks) wie man beim Konzert des Orchestre Symphonique du Jura gemeinsam mit den vereinigten jurassischen Chören Espace Choral und dem Opus Chœur de Chambre sowie dem Chor Lyrica Neuchâtel in der Kirche Sankt Nikolaus in Reinach erfahren konnte. Und selbst die kleine Besetzung ist relativ, hat doch Rossini selber später noch eine allerdings eher selten zu hörende Orchesterfassung dieses Werks erstellt, die an diesem Konzert zur Aufführung gelangte.
Aber nicht nur bezüglich der Länge, auch dank der hervorragenden Besetzung der vier Solopartien wurde bei der Wiedergabe dieser Messe der übliche Rahmen gesprengt. Nachdem das Orchester und der Chor unter der Leitung von Facundo Agudin mit dem etwas zu weichgezeichneten Kyrie eingestiegen waren, boten die vier Solisten im «Gloria in excelsis Deo» einen ersten überzeugenden Eindruck ihres Könnens, wenngleich der Tenor Andreas Scheidegger puncto Dynamik nicht immer ganz mitzuhalten vermochte und gelegentlich im Gesamtklang etwas unterging. Bestechend dann allerdings die Interpretation des «Domine Deus», in dem Andreas Scheidegger mit seinem ausgeglichenen Oragan voll warmen Silbers zu überzeugen vermochte. Der Bass Rubén Amoretti wiederum gewann im «Quoniam tu solus sanctus» durch seine in allen Lagen überzeugende Sicherheit und Kraft in seiner Stimme.
Hatte das Orchester anfänglich die für Rossini so unerlässliche, zupackende Beweglichkeit etwas vermissen lassen, wurde es im «Cum Sancto Spiritu» vom erstaunlich präzise und sehr lebhaft singenden Chor regelrecht aufgeweckt. Mit spritziger Verve begleitete es anschliessend das Credo und das Sanctus, um schliesslich mit zartem Schmelz den Sopran Svetlana Ignatovich mit seiner abgedunkelt timbrierten, klangschönen Stimme bei seinem einfühlsamen Vortrag des «O salutaris hostia» zu begleiten. Schluss- und Höhepunkt dieses gelungenen Konzerts bildete das Agnus Dei, das vom Mezzosopran Tanja Ariane Baumgartner, der übrigens am Theater Basel umwerfende Erfolge gefeiert hatte, unter Nutzung der gesamten Palette vokaler Gestaltungsmöglichkeiten mit solch hinreissender Ausdruckskraft vorgetragen wurde, dass es einem das Wasser in die Augen trieb.

Erschienen in der Basellandschaftlichen Zeitung

Dezember 10, 2009

Zart-bitterer Hauch von Tristesse

Abgelegt unter: Musik — rolf @ 12:07 pm

Das Tschechische Kammerorchester interpretierte Werke von Josef Suk, Bohuslav Martinů und Peter Iljitsch Tschaikowsky sowie gemeinsam mit dem Fagottisten Rui Lopes ein Konzert von Johann Nepomuk Hummel.

Eigentlich ist es bedauerlich, dass man in heimatlichen Gefilden vom tschechischen Komponisten Josef Suk (1874-1935) meist nur die Serenade für Streichorchester Es-Dur op. 6 zu hören kriegt, hat dieser Schüler und spätere Schwiegersohn von Antonín Dvorák doch mehrere Sinfonien voll schillernden Orchesterfarben, facettenreiche Kammermusik und ein umfangreiches Klavierwerk hinterlassen. Um so erfreulicher also, dass das Tschechische Kammerorchester bei seinem Konzert im Rahmen der Reihe Kammermusik um halb acht in der Basler Martinskirche die «Meditation über den Alttschechischen Choral Heiliger Wenzel» op. 35a für Streichorchester auf sein Programm gestellt hatte.
Dabei wurde schon nach wenigen Takten klar, was für ein Klangmagier Josef Suk gewesen ist. Von schwelgerischen Kantilenen durchglüht wogten die Streicher durch dieses elegische, von einem zart-bitteren Hauch Tristesse durchwehten Werk. Von wesentlich energischerem und kraftvollerem Kaliber waren dann die drei Sätze der Serenade Nr. 2 von Bohuslav Martinů (1890-1959). Spritzig interpretierte das Kammerorchester das Allegro, leicht und beschwingt wiederum das Poco Andante, tänzerisch-wild schliesslich das Allegro con brio.
Anschliessend interpretierte das Tschechische Kammerorchester gemeinsam mit dem Fagottisten Rui Lopes das rassige Konzert für Fagott F-Dur von Johann Nepomuk Hummel (1778-1837). Mit erstaunlicher Fingerfertigkeit blies der Solist das Allegro moderato, wobei zwar ein paar kleine Patzer zu hören waren, die allerdings im Anbetracht der technisch enorm anspruchsvollen Partie absolut verzeihlich waren. Etwas enttäuschend dann allerdings die anschliessende Romanza, Andantino e cantabile, bei der seitens des Solisten wenig dynamische und rhythmische Flexibilität zu verspüren war. Dass dieser Satz dennoch seine subtile Poesie entfalten konnte, war in erster Linie das Verdienst des begleitenden Orchesters, das die agogischen Möglichkeiten dieser Musik umfänglich ausschöpfte. Zur Ehrrettung des Solisten Rui Lopes sei allerdings erwähnt, dass dieser das abschliessende Rondo, Vivace mit seinen rasend-schnellen Läufen zur Freude des Publikums mit stupender Spieltechnik souverän meisterte.
Mit einem sowohl rhetorisch als auch klanglich fein aufeinander abgestimmten, warmen Spiel, melodisch und harmonisch transparent interpretierte das Ensemble dann noch die umfangreiche Serenade C-Dur op. 48 von Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893), was vom begeisterten Publikum durch intensiven Applaus und Bravorufen goutiert wurde.

Erschienen in der Basellandschaftlichen Zeitung

Dezember 3, 2009

Prinzessin des Jazz

Abgelegt unter: Musik — rolf @ 12:47 pm

Gemeinsam mit ihrem Trio verblüffte die aserbaidschanische Pianistin Aziza Mustafa Zadeh vor allem mit ihre stupende Klaviertechnik.

Bezüge zwischen Klassik und Jazz lassen sich bis zu den Wurzeln des Jazz zurückverfolgen, wurde doch gelegentlich der Ragtime zu Beginn des 20. Jahrhunderts als «Amerikas klassische Musik» bezeichnet und verstand sich ein Ragtime-Komponist wie Scott Joplin als amerikanisches Pendant zu europäischen Komponisten wie Beethoven oder Brahms. Im Third Stream der 50er-Jahre wurde versucht, westliche Kunstmusik mit dem Jazz zu verbinden während Dave Brubeck Mozart verjazzte. Jacques Loussier wiederum verwurstete in den 1960ern Musik von Johann Sebastian Bach (1685-1750) und selbst im sensiblen Pianospiel eines Keith Jarrett sind unverkennbar starke Einflüsse von Klaviermusik europäischer Komponisten zu hören.
Diese Amalgamierungsversuche halten bis heute an, wie die Aserbaidschanische Pianistin, Sängerin und Komponistin Aziza Mustafa Zadeh mit ihrem Jazztrio im Rahmen des Culturescapes Aserbaidschan im Grossen Saal des Stadtcasinos Basel bewies. Seit ihrer ersten CD «Aziza Mustafa Zadeh» 1991 verschmilzt die «Prinzessin des Jazz» wie sie gelegentlich genannt wird, in ihrer Musik Jazz und Scat-Gesang mit klassischer Klaviermusik zu einer Art klassischem Smooth Jazz. Und in der Tat glaubte man im Verlaufe des Konzerts in Stücken wie «Heart Beat», «Dance of Fire», «Contrasts» oder «September Ballade» regelmässig wahnwitzige Technikübungen eines Carl Czerny zu hören (Mustafa Zadeh verfügt über eine erstaunlich virtuose Fingertechnik auf den Tasten ihres Instruments), wuchtige Tonkaskaden, die an Franz Liszt erinnerten und schnell perlende, melodiöse Tonketten, denen Sergei Rachmaninows Klaviermusik Pate gestanden haben dürfte. Auch wenn sie ihre sogenannten Scat-Gesangskünste zum Besten gab, dachte man streckenweise eher an die Vokalisen von Rachmaninow denn an die Silbenakrobatik einer Ella Fitzgerald.
Eindeutig zu weit allerdings ging Mustafa Zadeh mit der Interpretation von George Friedrich Händels Arie «Lascia Ch’io Pianga» aus der Oper Rinaldo. Nicht mit rauchiger Stimme bemühte sie sich, eine verjazzte Version dieses bezaubernden Stücks Musik zu erstellen, mit für diese Musik ungeübter Stimme versuchte sie sich als Operndiva, was ziemlich daneben ging, so dass man unweigerlich an die legendäre reiche Amerikanische Sängerin Florence Foster Jenkins denken musste. Zugegeben, ganz so schlecht wie die Foster sang Mustafa Zadeh diese Arie nicht, für alle Zuhörer allerdings, die die unglaublich sensible Interpretation der Sängerin Joyce Di Donato dieses Stücks im Ohr haben, wurde es zur Qual.
Kurz: Für alle die, die gehofft hatten, Aziza Mustafa Zadeh würde mit ihrem Trio ein interessantes Amalgam des Mugham, der Musik ihrer Heimat Aserbaidschan mit Jazz kredenzen (Spurenelemente des Mugham konnten nur in infinitesimal kleinen Quanten verzeichnet werden), oder alle die, die einen kantigern, kräftig mit Blues Notes gewürzten Jazz lieben, sind an diesem Abend wohl eher nicht auf ihre Kosten gekommen. Für alle die allerdings, die den Wohlklang mögen und die etwas für akrobatische Fingertechnik übrig haben, war dieser Abend ein absoluter High Light. Und bei aller Kritik sei mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass neben Mustafa Zadehs Klavierspiel auch Ralf Cetto am E-Bass und Simon Zimbardo an den Drums umfänglich durch einfühlsame Anpassungsfähigkeit und grosse Musikalität zu überzeugen vermochten.

Erschienen in der Basellandschaftlichen Zeitung

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