Rolf De Marchi

November 30, 2010

Hochglanzprospekt-Klanglandschaften

Abgelegt unter: Musik — rolf @ 8:28 pm

Überraschungen meidend spielte die Jan Garbarek Group mit Drummer Trilok Gurtu als Gastmusiker im Rahmen der «off beat Series» im Basler Stadtcasino.

Es gibt in der Jazzgeschichte nicht wenige Grössen, die im Verlaufe ihrer Karriere gleich mehrere Male eine komplette Neuorientierung ihrer Musik vollzogen haben wie beispielsweise der legendäre Jazztrompeter Miles Davis. Als eher resistent gegen solchen stilistischen Wankelmut erwies sich der norwegische Saxophonist Jan Garbarek, der, wenn man von einer kurzen experimentellen Phase um 1970 mal absieht, seit der Veröffentlichung seiner CD «Witchi-Tai-To» (1974) auf ECM seinen Musikstil kaum mehr nennenswert verändert hat. Seit jenen Tagen zählt der 1947 im norwegischen Mysen geborene Saxophonist zu den Leuchttürmen des ECM-Labels, wo er einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Hochglanz-Klangideals dieser Plattenfirma geleistet hat. Es kann daher nicht überraschen, dass solch eine stilistische Festlegung immer mal wieder Kritiker auf den Plan ruft, die dem Musiker ewiges Wiederaufwärmen der immer gleichen abgestandenen Musiksuppe vorwerfen.
Dass dieser Vorwurf nicht ganz falsch ist, erwies sich bei einem Konzert des Saxophonisten, das im Rahmen der «off beat Series» über die Bühne des Stadtcasinos Basel ging. Mit dem gleichen messerscharfen, etwas unterkühlt wirkenden Ton wie einst auf seinen ersten ECM-Alben Mitte der 1970er stieg Garbarek mit seinem Tenorsaxophon in das erste Stück des Abends ein. Es folgte des Solisten bewährte Masche, über einen mystisch wabernden Klangteppich überblasene Flageolett-Töne und drehende Tongirlanden in einem Sumpf von extremstem Echo mit schier endlosem Sustain im Konzertsaal des Stadtcasinos kreisen zu lassen. Und wenn dann noch Pianist Rainer Brühninghaus (Garbareks Sideman der ersten Stunde) auf seinem Synthesizer mit von süsslicher Streicherseide umhüllten Pianoklängen trieftraurige Moll-Progressionen schichtete, über die der Saxophonist seine melancholischen Kantilenen zeichnete, war man angelangt in den mystischen Weiten des fernen europäischen Nordens. Abgerundet wurden diese unergründlichen Klanglandschaften noch durch singende Basslinien des Bassisten Juri Daniel wie sie einst der legendäre Soundtüftler Eberhard Weber an der Seite Garbareks auf den ersten gemeinsamen ECM-Platten legte.
Dass nun andererseits das eingangs erwähnte Urteil der Jazzkritik, Jan Garbarek koche immer die gleiche Musiksuppe, an diesem Abend nur bedingt der Wahrheit entsprach, dafür sorgte vor allem der Vierte im Bunde: der Drummer Trilok Gurtu, der als Guest zu diesem Konzert beigezogen worden war. Der 1951 in Bombay geborene, heute in Hamburg lebende Musiker ist ebenfalls ein alter Bekannter von Garbarek, hat er doch beispielsweise 1985 auf dessen Album «Song for Everyone» (natürlich auf ECM) mitgespielt.
In jenen Stücken, in denen über kernige Bassriffs knackige Rhythmen und Beats gefordert waren, kannte die kreative Spielfreude des Drummers kaum Grenzen. Und wenn dann noch Pianist Rainer Brüninghaus sich von seinem klebrigen Synthesizer lösen konnte und zum authentischeren Flügel wechselte, waren alle Vorurteile nahezu weggeblasen. Abgerundet wurde dieses Bild noch durch ein zwar ein wenig effekthascherisches, aber dennoch mit Originalität und Humor aufgeladenes längeres Solo des Drummers. Rückstürze in Hochglanzprospekt-Klanglandschaften allerdings waren wohl unvermeidlich!

Erschienen im Kulturmagazin www.imscheinwerfer.ch

November 22, 2010

David Copperfield war nicht anwesend

Abgelegt unter: Musik — rolf @ 2:09 am

Der Oratorienchor Baselland und das Kammerorchester der Regio Basiliensis interpretierten Werke von Luigi Cherubini und Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791).

Mysteriöse, rational kaum erklärbare Dinge ereigneten sich vor kurzem anlässlich eines Konzerts des Oratorienchor Baselland und dem Kammerorchester der Regio Basiliensis unter der Leitung von Aurelia Pollak in der Stadtkirche Liestal. Als erstes Werk an diesem Konzertabend hatte der 1963 gegründete Oratorienchor Luigi Cherubinis (1760-1842) Requiem in c-Moll für gemischten Chor und Orchester auf das Programm gesetzt. Der in Paris wirkende italienische Komponist, der dieses Jahr seinen 250. Geburtstag hätte feiern können, hatte dieses geistliche Werk 1816 anlässlich des Jahrestages der Hinrichtung von Ludwig XVI. zu Papier gebracht.
Etwas spannungslos wirkte der Einstieg des Orchesters in dieses Werk und als wenige Takte später der Oratorienchor einstieg, bekundete dieser nicht wenig Mühe, die Stimmen sauber zu koordinieren und in puncto Intonation stand es ebenfalls nicht immer zum Besten. Auch das Orchester hatte immer wieder mit Intonationstrübungen zu kämpfen, wenngleich das Zusammenspiel einigermassen befriedigend wirkte. An der Qualität des Werks kann es kaum gelegen haben, dass die Interpretation durch den Chor und das Orchester relativ kraftlos und uninspiriert anmutete, wurde dieses doch von Komponisten wie Schumann und Brahms bewundert und Ludwig van Beethoven hatte verfügt, dass man anlässlich seiner Beerdigung Cherubinis Requiem zu Aufführung bringen solle.
Doch dann, nach einer kurzen Pause, geschah das Unerklärliche. Schon nach wenigen Takten der Interpretation von Wolfgang Amadeus Mozarts (1756-1791) Krönungsmesse in C-Dur, Kv 317 riss man die Augen auf, um festzustellen, ob vielleicht der berühmte Magier David Copperfield in der Stadtkirche anwesend war und mit einem fantastischen Trick unbemerkt den Chor und das Orchester ausgetauscht hatte. Doch es waren nach wie vor die gleichen Sängerinnen und Musiker des Oratorienchors Baselland und des Kammerorchesters der Regio Basiliensis, die da musizierten. Mit mitreissender Verve wurde da das Kyrie in den Kirchenraum gezaubert, von Intonationsproblemen oder unpräzisem Spiel war kaum noch etwas wahrzunehmen. Das darauffolgende Gloria und das anschliessende Credo strotzten vor Energie und im Sanctus flossen die einzelnen Stimmen homogen ineinander.
Auch die geladenen Solisten vermochten durch ihre Darbietung zu überzeugen. Zuvorderst die beiden Sängerinnen Marion Ammann (Sopran) und Theophana Otto (Alt), die mit einnehmendem Schmelz ihre Partien interpretierten. Neben dem korrekt singenden Bass Robert Koller bekundete einzig der Tenor Nikolaus Rüegg zumindest in den ersten Minuten Mühe, die Töne seiner Gesangspartie immer sauber zu plazieren. Packend schliesslich auch das Agnus dei, das mit dem wuchtig konturierten Dona nobis pacem abschloss. Mehr als versöhnt verliess man anschliessend aufgeräumt den Ort des magischen Geschehens. Es geschehen eben doch noch Wunder!

Erschienen in der Basellandschaftlichen Zeitung

November 21, 2010

Wiedererweckte Punkdiva

Abgelegt unter: Musik — rolf @ 1:55 pm

Unplugged begleitet präsentierte die Punk-Röhre von einst Nina Hagen ein umfangreiches Programm voller Blues, Gospel und Spirituals.

Die Liste von Rockmusiker, die sich mit zunehmendem Alter der Religion zuwenden, dürfte ziemlich lang sein, Bob Dylan oder der zum Islam konvertierte Cat Stevens seien als Beispiele genannt. Dabei kann man immer wieder Überraschungen erleben wie beispielweise bei der Berliner Punk-Röhre Nina Hagen, der man solch einen Schritt wohl eher nicht zugetraut hätte. Dabei, so erklärte die inzwischen 55 Lenze zählende deutsche «Punkmutti», sei sie seit ihrer Kindheit immer in der christlichen Religion zu Hause gewesen und habe sich nie von ihr entfernt.
Wie auch immer, nachdem Nina Hagen Ende der 1970er die deutsche Rockszene aufpoliert hatte, wiederholt mit ihrer Gosche das Fernsehen aufgemischt und ihren Meister in Indien gefunden hatte sowie in einem UFO zu Gast war, veröffentlichte sie jetzt zur Überraschung ihrer Fans diesen Sommer ein Album namens «Personal People» mit Gospel. Um diese CD angemessen zu präsentieren, hat sich die wiedererweckte Punkdiva auf eine «Unplugged Kirchen Tour 2010» gemacht, auf der sie auch in der Basler Pauluskirche Halt machte.
Mit Erleichterung dürften da die Mehrheit der Fans festgestellt haben, dass Nina zwar vermehrt zu Gott gefunden hat, dass sie aber im Grunde ihres Herzens immer noch die alte Ulknudel geblieben ist. Mit schräger Mimik und schrillem Humor gewürzt präsentierte sie Songs wie der Depeche Mode-Cover und Titelsong ihrer neuen CD «Personal Jesus» oder das ebenfalls auf diesem Tonträger zu findende, locker groovende «Mean Old World», der aus der Feder der Hagen selber stammt.
Bunt ging’s dann weiter mit Songs wie die alte Spiritual-Hymne «He’s The Lily Of The Valley», dem wunderbar sentimentalen Elvis-Klassiker «Some Of These Days» oder dem Woody Guthrie-Titel «All You Fascists Bound To Lose». Unvermeidlich das da auch Spiritual-Ohrwürmer wie «We Shall Overcome», «On The River Of Babylon» oder «Down By The Riverside» thematisiert wurden.
Solide begleitet von Warner Poland an der Gitarre, Michael Ryan am Bass und Fred Sauer an den Keyboards sang die wie ein Teenie-Vampier in schwarz gekleidete Hagen diese Tunes mit ihrer heiseren, immer noch ausdrucksstark dunklen Altstimme, regelmässig durchbrochen mit Ausrufen und kurzen Botschaften wie «Wir sind das Volk» oder «Befreit Vanunu», jener Atomexperte, der das israelische Atomwaffenprogramm offengelegt und dafür 18 Jahren Gefängnis kassiert hat. Zwischen den Songs streute die Sängerin nämlich immer wieder gut meinende, gelegentlich etwas salbadernde Plädoyers für Atomabrüstung, den Weltfrieden und natürlich vor allem dafür, Jesus anzunehmen und zu lieben.
Wie sehr die einer Figur in einem Vampir-Film gleichende, oft blödelnde Nina Hagen von strenggläubigen Christen als Überbringerin der Botschaft Jesu als akzeptabel oder von alten Fans als zu sehr ins religiöse Elysium abgehoben erachtet wurde, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

Erschienen in der Basellandschaftlichen Zeitung

November 18, 2010

Sauerkraut und Schoggipudding

Abgelegt unter: Musik — rolf @ 2:40 am

Das Christoph Walter Orchestra, grösstes Unterhaltungsorchester der Schweiz, gab in der Region Basel seinen Einstand.

Ziemlich grossspurig hatte es sich angekündigt, das Christoph Walter Orchestra zu seinem ersten Konzert auf Basler Boden im Festsaal der Messe Basel. Dass es mit seinen 40 Mitgliedern «das grösste Unterhaltungsorchester der Schweiz» sei (warum nicht gleich eines der grössten der Welt?), mag angehen. Bei der Behauptung allerdings, dass in den Reihen der Band die besten Musiker der Schweiz spielen würden, sei diesem Orchester ein feierliches Veto entgegengeschleudert. Aberdutzende von Namen von Musikerinnen und Musikern im Schweizerland liessen sich da locker nennen, die den jungen Mitgliedern dieses Ensembles um die Ohren spielen würden.
Nicht dass das Christoph Walter Orchestra bei seinem Auftritt schlecht gespielt hätte. Im Gegenteil agierten die Mitglieder dieses Klangkörpers immer präzise zusammen und wenn der eine oder andere Musiker mal solierte, war da zweifellos bei allen grosses musikalisches Können zu verspüren. Im Besonderen wenn sich das Orchester auf seine Kernkompetenz Big Band Jazz konzentrierte und Funkmusik, Swing oder Rock’n’Roll à la Brian Setzer spielte, vermochte es zu überzeugen. Fetzige Bläserriffs waren da zu hören und wenn das runde Dutzend Streicher, das die Bläsersektion passend ergänzte, seinen weichen, samdigen Sound dazu gab, blieb kein Auge trocken. Nicht schlecht auch machte es der Solosänger Gary Scott mit seiner hellen, leicht öligen Crooner-Stimme und Rhonda Dorsey mit ihrer dunkel getönten tiefen Altstimme sang einzunehmen, wenngleich man bei ihrem Gesang in Folge undeutlicher Aussprache oft fast kein Wort der Songtexte verstand. Sympathisch schliesslich auch der Leiter der Band Christoph Walter, der sich mit seinen gelegentlich etwas tapsig wirkenden Art die Herzebn des Publikums sicherte (singen allerdings sollte er dringend unterlassen, das kann er beim besten Willen nicht!).
Christoph Walter, langjähriger Dirigent der Swiss Army Concert Band und Leiter, pardon «Senior Director Of Music» der Basel Tattoo war es auch, der das Unterhaltungsorchester vor gut einem Jahr gegründet hat. Er verspürte ein dringendes Verlangen im Lande nach einem guten Unterhaltungsorchester wie einst in den 1970er-Jahren, wo Hans Moeckel dem Volk mit seinem Radiounterhaltungsorchester Beromünster die Sorgen vertrieb.
Alles paletti? Nicht ganz. Eher sauer stiess der krude Stilmix auf, der einem vom Christoph Walter Orchestra serviert wurde. Da wurden nicht nur Äpfel mit Birnen, nein da wurde Sauerkraut mit Schoggipudding vermischt. Zwischen den fetzigen Big Band Stücken waren immer mal wieder Ausreisser in übersüss arrangiertes, falsch verstandenes Volksliedgut zu verzeichnen. Hudigäggelermusik wurde mit Blechblasinstrumenten zu Bierzeltmusik vermatscht, natürlich ein Alphorn reingedrückt und fast schon unvermeidlich noch ein waschechter Schotte aufgeboten, der ein paar Takte auf seinem Dudelsack rumdrücken durfte. Keine klare stilistische Linie war da zu erkennen wie bei anderen guten Unterhaltungsorchestern wie beispielsweise beim bereits erwähnen Brian Setzer Orchestra oder bei Max Raabe mit seinem Palast Orchester. Wenn es das Christoph Walter Orchestra schafft, sich auf seine Kernkompetenz runder Big Band-Sound mit schmalzigen Sängern wie Gary Scott angereichert mit Show-Elementen wie etwa beim legendären Lionel Hampton zu konzentrieren, könnte aus diesem Projekt was wirklich Gutes werden.

Erschienen in der Basellandschaftlichen Zeitung

November 16, 2010

Botschafterinnen der portugiesischen Sprache

Abgelegt unter: Musik — rolf @ 1:32 pm

Unter dem Motto «Ladys’ World» schloss die AVO Session 2010 ihre Tore mit der Fado-Sängerin Mariza und der Bossa Nova-Pianistin und Sängerin Eliane Elias.

Bereits der Jubel und der intensive Applaus zu Beginn des Konzerts liessen erahnen, dass da eine überragende Künstlerin und ein grosser Star die Bühne des Festsaals der Messe Basel betrat. Und als sich ihre ausdrucksstarke Stimme nach ein paar zart wogenden Gitarren- und Mandolinenklängen erhob, um das Lied «Já me deixou» von ihrer letzten CD «Terra» anzustimmen, bestätigte sich, dass diese Erwartungen nicht übertrieben waren. Mariza wird momentan von vielen als die wichtigste Stimme des in Portugal und vor allem in Lissabon beheimateten Musikstils Fado erachtet. Nicht ganz zu unrecht wie die Sängerin im Verlaufe ihres Konzerts im Rahmen der AVO Session, das übrigens das letzte des aktuellen Festivals 2010 war, bewies (wenngleich darauf verwiesen werden muss, dass es auch andere grossartige Fado-Sängerinnen gibt, die Anspruch auf diesen Status erheben könnten wie beispielsweise Mísia oder Cristina Branco).
Im Besonderen in getragenen Liedern wie «Morada Aberta» vermochte Mariza mit der ganzen Palette ihrer vokalen Gestaltungsmöglichkeiten zu überzeugen. Jeden Ton klangschön moduliert gestaltete sie solche Lieder mit dynamischen und klanglichen Schattierungen abgetönt zu emotional aufgeladenen musikalischen Minidramen aus, dem Credo des Fado gemäss, dass das menschliche Leben eine einzige Verkettung von Schicksalsschlägen wie unglückliche Liebe, sozialer Abstieg und daraus resultierender Sehnsucht nach besseren Zeiten sei, der man nur mit Hilfe dieser fantastischen Musik Herr werden könne.
Dass Mariza allerdings nicht nur ein Kind der Trauer ist und dass es auch eine lebensbejahende Seite in ihrem Charakter gibt, erwies sich nicht nur in ihren mit Humor gespickten Ansagen. Auch mit Stücken wie «Maria Lisboa», eine Art Liebeserklärung an die starken Frauen von Lissabon, mit ihrer ausgelassen swingenden Heiterkeit bewies sie und ihrer auf höchstem Niveau spielende Band, dass es die Portugiesen auch verstehen, dem Fatum (das lateinische Wort für Schicksal, das dem Wort Fado Pate stand) fröhliche Momente abzutrotzen.
Bekanntlich stand das kleine portugiesische Volk Jahrhunderte lang mit dem Rücken zu Europa und blickte sehnsuchtsvoll nach fremden Küsten in Afrika und Südamerika, wo es im Besonderen in Brasilien Spuren seiner Kultur und vor allem seine Sprache hinterliess. Naheliegend also, zu diesem Abend quasi als Pendant zu Mariza jenseits des Atlantik die brasilianische Pianistin und Sängerin Eliane Elias einzuladen. Auch sie brachte gemeinsam mit ihrem solide spielenden Begleittrio vorwiegend Klänge ihrer Heimat Brasilien, den Bossa Nova zu Gehör. Ohne all zu grossen Tiefgang aber unterhaltsam alle Male spielte und sang sie vorwiegend Klassiker von Antônio Carlos Jobim wie «Chega de Saudade», «Desafinado» oder das unvermeidliche «Garota de Ipanema (Girl from Ipanema)».

Erschienen in der Basellandschaftlichen Zeitung

Tipp: Wer sich eingehender mit der Musik von Mariza, Mísia, Cristina Branco und Eliane Elias beschäftigen möchte sei die Website www.listen.grooveshark.com empfohlen, wo man sich die meisten CDs dieser grossartigen Musikerinnen in guter klanglicher Qualität eins zu eins reinziehen kann!

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