Rolf De Marchi

Juli 29, 2012

Petrus hatte ein Einsehen

Abgelegt unter: Musik — rolf @ 11:45 am

Mit dem brasilianischen Ensemble Barbatuques, das mit dem ganzen Körper musiziert und der Band Yemen Blues des Sängers Ravid Kahalani stand Weltmusik auf dem Programm des Festivals Stimmen 2012 in Lörrach.

«Tschaa tachaa tschaa tekete» schallte es von der Bühne im Rosenfelspark von Lörrach, als das Ensemble Barbatuques unter rhythmischem Stampfen der Füsse auf den intensiv vibrierenden Holzboden das Podium betrat. Dessen nicht genug, reicherten die acht Musikerinnen und Musiker das rhythmisch wuchernde Geflecht noch zusätzlich durch pulsendes Klatschen in die Hände, auf die Backen und auf die Brust an.
Seit 1995 beschäftigt sich der brasilianische Musiker Fernando Barba mit dem sogenannten ‚body percussion’, eine dem Beatboxing des Hip Hop verwandte Spieltechnik, bei der Hände, Mund, Füsse inklusive dem als Resonanzraum dienenden Körper als Musikinstrumente eingesetzt werden. Zur Umsetzung seiner musikalischen Ideen gründete Barba das Ensemble Barbatuques, das im Rahmen des Festivals Stimmen 2012 in Lörrach einen lebhaften Einblick in sein musikalisch vielfältiges Schaffen gewährte.
Allein die Fülle an unterschiedlichsten Arten des Klatschens mit den Händen verblüffte: Klatschen mit hohlen Händen klingt anders als des Klatschen mit planen Handflächen. Klatschen auf den Handrücken, nur mit den Fingern, vor geöffnetem Mund, auf die Backen, auf die Schenkel der Beine, auf die Brust; der Fantasie der Musiker waren keine Grenzen gesetzt. Dazu kamen die Füsse, die Pauken gleich den treibenden musikalischen Boden eines Basses legten.
Neben Schnalzen und Poppen mit der Zunge rundeten die Musiker das rhythmische Gewebe durch einen akzentuierten Skatgesang ab, bei dem besonders der Chef der Truppe Fernando Barba mit seiner enorm tiefen Stimme auffiel. Gelegentlich aber griffen die Musiker auch zu Instrumenten wie etwa im Stück «Baião Destemperado», wo eine Naturflöte zum Einsatz kam oder in «Baianá», wo Fernando Barba mit der Maultrommel einen rhythmisch treibenden Groove legte.
Einziger Wehmutstropfen dieses Konzerts war der unangenehme Nieselregen, der das tapfer ausharrenden Publikum peu a peu durchnässte und sich schliesslich in einen Platzregen verwandelte, der dazu zwang, das fröhliche Treiben des Ensembles Barbatuques abzubrechen.

Nachdem Petrus doch noch ein Einsehen und der Regen aufgehört hatte, startete der zweite Act des Abends Yemen Blues rund um den jüdische Sänger mit jemenitischen Wurzeln Ravid Kahalani sein Konzert. Yemen Blues macht Weltmusik im Sinne des Wortes, in der die Band sowohl traditionelle als aktuelle Musikelemente mit teils jüdischem Hintergrund aus Amerika, Europa und dem arabischen Raum zu einem eigenständigen, dynamischen Musikstil zusammenmixt.
Neben den irrwitzig schnell gespielten, kantigen Riffs der beiden Bläser Matan Chapnizka und Rafi Malkiel bildeten die beiden Perkussionisten Rony Iwryn und Itamar Doari das eigentlich pulsende Herz der Band, das das musikalische Geschehen mit seinen intensiven Rhythmen vorwärts trieb. Wenn allerdings in ruhigen Stücken Elegie gefragt war, vermochte vor allem Shanir Blumenkranz mit seinem klangpoetisches Spiel ein seiner sphärisch perlenden Ut zu bezaubern. Die lyrische Klammer des Ensembles aber bildete Ravid Kahalani, der durch sowohl stilistisch als auch klanglich enorme Variabilität seiner silbrigen, gelegentlich sogar schneidend harten, hohen Stimme verblüffte.

Erschienen in der Basellandschaftlichen Zeitung

Juli 22, 2012

Rock, Funk und Jazz-Manouch

Abgelegt unter: Musik — rolf @ 6:19 pm

Manouch, Rock und Funk
Locker und leger
Ein zarter Touch Schnoddrigkeit

Stimmen 2012 - Mit einem abwechslungsreichen, letztlich aber dem französischen Chanson verpflichteten musikalischen Stilmix überzeugte die Sängerin Zaz mit ihrer hervorragenden Begleitband auf dem Marktplatz von Lörrach.

Er habe die Sonne mitgebracht, meinte der junge Walliser Singer-Songwriter Celien Schneider, bevor er anschliessend als Support mit seiner ein wenig zerbrechlich wirkenden Stimme den Song «Shining Afternoon» zum Besten gab. Und in der Tat hatte Petrus an diesem Abend im Rahmen des Festivals Stimmen 2012 auf dem Marktplatz von Lörrach mit der französischen Sängerin Zaz als Main Act ein Einsehen: Nur einmal waren für wenige Minuten ein paar Regentropfen zu verspüren, ansonsten blieb es zwar kalt, aber trocken und das Publikum konnte ungestört ein hinreissend gespieltes, vielseitiges Programm geniessen.
Als neuer Star des Chanson wird Isabelle Geffroy alias Zaz gefeiert, wobei die Sängerin auch eher rockorientierten Klängen und Rhythmen nicht abgeneigt ist wie etwa der Song «La fée» bewies, der auch einer aktuellen Singer-Songwriterin gut anstehen würde. Wahrhaft die Post ab aber ging es im Stück «Aux détenteurs», wo die Band einen Rock hinlegte, der sich gewaschen hatte.
In Titeln wie etwas «La Folie» und mehr noch im «You Prayed a Sunshine» wiederum verschrieb sich die versiert spielende Band der Black Music. Im Besonderen die Rhythmusgruppe mit Ilan Abou am E-Bass und Jean-Pierre Motte an den Drums drückten da einen kernigen Funk-Groove auf den Marktplatz, der die Beine zum zucken brachte.
Während Keyboarder Denis Clavaizolle seine Fähigkeiten in den eher ruhigeren, balladesken Partien wie etwa im walzerartigen «Petit Homme» oder im «Dans ma rue» ausspielen konnte, brillierten die beiden Gitarristen Benoit Simon und Guillaume Juhel vor allem mit ihren akustischen Gitarren in den swingenden, am Jazz-Manouche eines Django Reinhardt orientierten Stücken. Dass bei einer stilistisch so versierten Band gelegentlich auch mal die Tradition des klassischen Pariser Musette Anklang fand wie etwa im «Ni out Ni non», liegt auf der Hand.
Gerade in den swingenden, ein wenig auch in der Tradition eines Charles Trenet stehenden Titeln wie etwa «Les Passants», Je saute partout», «Ces petits riens» oder das druckvoll gespielte «Le chat» vermochte die Sängerin Zaz die Qualitäten ihrer leicht rauchigen, mit einem Spritzer Silber aufgewerteten Stimme besonders zu Geltung zu bringen. Locker und leger, mit einem zarten Touch hinreissender Schnoddrigkeit interpretierte die 32-jährige diese beschwingten Songs. In den ruhigeren, dem klassischen Chanson verpflichteten Titeln wie etwa das «Dans ma rue» wiederum konnten vor allem die Französischsprachigen im Publikum auch den Sprachwitz der Sängerin geniessen.
Und dass die Sängerin Zaz ganz nebenbei auch noch eine gute Entertainerin ist, bewies sie unter anderen mit dem Stück «Soso Lala», wo sie mit einem entzückenden französischen Akzent auf deutsch «isch werde misch nicht ändern» sang und vor allem das deutschsprachige Publikum in den Sack steckte. Die nicht wenigen aus dem benachbarten Frankreich Angereisten wiederum durften bei den akrobatischen Wortspielereien im «Ni out Ni non» mitmachen. Erst Minuten nachdem der letzte Ton dieses gelungenen Konzerts der Sängerin Zaz mit ihrer hervorragend spielenden Band verklungen war, wurde einem bewusst, wie kühl es inzwischen auf dem Lörracher Marktplatz geworden war.

Juli 19, 2012

Wie Baldrian auf Katzen

Abgelegt unter: Musik — rolf @ 10:33 am

Stimmen 2012 - Der deutsche Sänger Clueso verbreitete mit seiner Band auf dem Lörracher Marktplatz gute Stimmung.

Etwas mirakulös ist es schon, dass der deutsche 32-jährige Sänger, Rapper und Songwriter Thomas Hübner aus Erfurt den Künstlernamen Clueso gewählt hat. Ein Ähnlichkeit zu dessen angeblichen Namensgeber, dem trotteligen Inspektor Clouseau aus dem Film «Der rosarote Panther» jedenfalls konnte beim Auftritt des Sängers im Rahmen des Festivals Stimmen 2012 auf dem Marktplatz von Lörrach nicht ausgemacht werden. Im Gegenteil: Im Unterschied zum schusseligen Inspektor, dem immer alles schief läuft, hatte Clueso mit seiner sechsköpfigen Begleitband an diesem stimmungsvollen, warmen Sommerabend alles im Griff.
Nachdem die beiden Supports «U3000» und «Sebastian Lind» das Publikum leidlich in Stimmung gebracht hatten, stieg Cluesos Band mit dezent geschlagenen Rhythmen und einer drehenden, schwebend getupften Pianofigur ein in das Konzert, um wenig später im Stück «Keinen Zentimeter» in einen kraftvollen, mit Breaks und Groovewechseln durchzogenen Funkbeat auszubrechen. Darüber tauchte Glueso mit seiner hellen, beweglichen Stimme ein in den Song «Keinen Zentimeter» mit seinem verrätselten Text über Begegnung, Tiefe, Freiheit und vielem mehr, dass der Lyriker Clueso in diesen relativ kurzen Song reingepackt hatte.
Es hat sich mittlerweile rumgesprochen, dass Clueso nicht nur ein guter Songschreiber ist; auch als Schreiber klug gedrechselter Texte hat er sich in der deutschen Rap- und Rockszene einen Namen gemacht. Nicht von Ungefähr hat ihn das renommierte Goethe-Institut als «Botschafter für ein junges lebendiges Deutschland» mit seiner Band 2005 nach Italien geschickt, um die Lyrik der deutschen Sprache ins Ausland zu tragen. Neben dem cleveren Jonglieren mit Wörtern hat sich Clueso auch darauf spezialisiert, seine Texte mit kleinen Lebensweisheiten zu spicken wie etwa im wenig später zu hörenden Song «Augen zu», wo man hübsche Apercus wie «Immer nur das Schlecht sehen geht schnell» oder «Weil Lächeln ansteckt genau wie Wut» zu hören bekam. Recht hat er!
Aber auch musikalisch zeigte Clueso mit seinen Mitmusikern eine erstaunliche stilistische Bandbreite. Bekam man im Song «Love the People» einen kantigen Post-Punk zu hören, war das Stück «Mitnehmen» mit einem mitreissenden Rocksteady-Groove unterlegt, der total in die Beine ging. Und natürlich war neben Einflüssen klassischen Souls und Anlehnungen an Indie-Rock vor allem auch immer wieder der Rap präsent, jenem Gesangstil, mit dem Clueso in den 1990ern seine Karriere gestartet hatte.
Zur guten Stimmung auf dem Lörracher Marktplatz trugen aber auch die raffiniert gestalteten Videoprojektionen im Hintergrund der spielenden Band bei, die die gesungenen Texte mit stimmungsvollen Bilden untermalten. Dazu kam, dass Clueso ein gutaussehender Charmebolzen ist, der im Besonderen auf die Verehrerinnen im Publikum wie Baldrian auf Katzen wirkte. Immer wieder streckten die glücklichen Fans ihre Arme in den sternklaren Nachthimmel, schwenkten sie hin und her und sangen mit voller Kehle ganze Textpassagen Cluesos mit.

Erschienen in der Basellandschaftlichen Zeitung

Juli 13, 2012

Programm für Jung und Alt

Abgelegt unter: Musik — rolf @ 1:41 am

Mit einer Neugewichtung des Liedes, mit der auch das ältere Publikum vermehrt angesprochen werden soll, startet vom 24. Juli bis 11. August 2012 das Kulturfloss «Im Fluss» in seine dreizehnte Runde.

Nach Jahren intensiver Querelen bezüglich der Lärmemissionen ist es zumindest in dieser Frage etwas ruhiger geworden rund um das Kulturflosses «Im Fluss» oberhalb der Mittleren Rheinbrücke in Basel, das nach zwölf erfolgreichen Jahren nun vom 24. Juli bis 11. August 2012 in seine dreizehnt Runde startet. Nach einem langen und intensiven Dialog zwischen der Politik, den Anwohnern und den Organisatoren dieses Festivals rund um dessen Leiter Tino Krattiger ist es schliesslich gelungen, eine für alle befriedigende Lösung zu finden. Von diesem Ergebnis am meisten profitieren aber dürfte die Bevölkerung der ganzen Region, die teilweise sogar aus dem angrenzenden Ausland gezielt anreist, um die durch Sponsoren und dem Lotteriefond BS ermöglichten Gratiskonzerte auf dem Floss mit seiner speziellen Atmosphäre vor dem Rheinbord zu geniessen.
Verstand sich «Im Fluss» anfänglich auch als Plattform für junge Newcomer Bands, hat sich nach Jahren des Ausprobierens mehr und mehr herauskristallisiert, was musikalisch auf das Floss passt und was weniger gut ankommt. Dementsprechend hat das OK das aktuelle Programm gestaltet: Musikstile wie Metall (zu laut), Elektro (zu distanziert) oder Jazz (zu introvertiert) bleiben aussen vor; vorwiegend das Lied mit all seinen Facetten soll zum Zuge kommen. Auch die Tendenz zur Party der letzten Jahre mit einem vorwiegend für Junge attraktiven Programm soll durch eine Verschiebung zu mehr ‚Familienverträglichkeit’ gebrochen werden. Gemäss OK seien für Partys Institutionen wie die Kaserne zuständig, auf dem Floss aber soll wieder vermehrt auch ein älteres Publikum angesprochen werden.
Dennoch dürfte auch in diesem Jahr das Jungvolk nicht zu kurz kommen. Neben Singer-Songwriter wie etwa Philipp Poisel aus Stuttgart oder Hip Hop Acts wie Greis aus Bern dürfte vor allem der junge, talentierte, gut aussehende Sänger Bastian Baker aus Lausanne nicht wenige pubertierende weibliche Fans an das Rheinknie locken. Aber auch gestandene Acts wie etwa die sagenumwobene Basler Indie-Band Shilf oder die Dialektrocklegende Polo Hofer, die sich Gerüchten gemäss von der Szene zurückgezogen haben soll, werden in Folge ihrer zeitlosen Musik auch junge Hörer ansprechen. Stiller Has aus Bern mit dem eigenwilligen Sänger Endo Anaconda und dem vielseitigen Multiinstrumentalisten Balts Nils wiederum dürfte eher älteres Publikum anlocken.
Dazwischen eröffnet sich ein stilistisch breitgestreutes Band mit Musikperlen wie etwa die Kummerbuben aus Bern mit ihren innovativ arrangierten Versionen alter Volkslieder, die Band «Los de Abajo», die in ihrer knackigen Mischung von Salsa und Punkt soziale Probleme ihrer Heimat Mexico anspricht oder der Basler Surf-Drummer und Liedermacher Giacun Schmid, der sich mittlerweile nicht nur in der Basler Szene einen Namen gemacht hat.

Erschienen in der Basellandschaftlichen Zeitung

Programm für Jung und Alt

Abgelegt unter: Musik — rolf @ 1:41 am

Mit einer Neugewichtung des Liedes, mit der auch das ältere Publikum vermehrt angesprochen werden soll, startet vom 24. Juli bis 11. August 2012 das Kulturfloss «Im Fluss» in seine dreizehnte Runde.

Nach Jahren intensiver Querelen bezüglich der Lärmemissionen ist es zumindest in dieser Frage etwas ruhiger geworden rund um das Kulturflosses «Im Fluss» oberhalb der Mittleren Rheinbrücke in Basel, das nach zwölf erfolgreichen Jahren nun vom 24. Juli bis 11. August 2012 in seine dreizehnt Runde startet. Nach einem langen und intensiven Dialog zwischen der Politik, den Anwohnern und den Organisatoren dieses Festivals rund um dessen Leiter Tino Krattiger ist es schliesslich gelungen, eine für alle befriedigende Lösung zu finden. Von diesem Ergebnis am meisten profitieren aber dürfte die Bevölkerung der ganzen Region, die teilweise sogar aus dem angrenzenden Ausland gezielt anreist, um die durch Sponsoren und dem Lotteriefond BS ermöglichten Gratiskonzerte auf dem Floss mit seiner speziellen Atmosphäre vor dem Rheinbord zu geniessen.
Verstand sich «Im Fluss» anfänglich auch als Plattform für junge Newcomer Bands, hat sich nach Jahren des Ausprobierens mehr und mehr herauskristallisiert, was musikalisch auf das Floss passt und was weniger gut ankommt. Dementsprechend hat das OK das aktuelle Programm gestaltet: Musikstile wie Metall (zu laut), Elektro (zu distanziert) oder Jazz (zu introvertiert) bleiben aussen vor; vorwiegend das Lied mit all seinen Facetten soll zum Zuge kommen. Auch die Tendenz zur Party der letzten Jahre mit einem vorwiegend für Junge attraktiven Programm soll durch eine Verschiebung zu mehr ‚Familienverträglichkeit’ gebrochen werden. Gemäss OK seien für Partys Institutionen wie die Kaserne zuständig, auf dem Floss aber soll wieder vermehrt auch ein älteres Publikum angesprochen werden.
Dennoch dürfte auch in diesem Jahr das Jungvolk nicht zu kurz kommen. Neben Singer-Songwriter wie etwa Philipp Poisel aus Stuttgart oder Hip Hop Acts wie Greis aus Bern dürfte vor allem der junge, talentierte, gut aussehende Sänger Bastian Baker aus Lausanne nicht wenige pubertierende weibliche Fans an das Rheinknie locken. Aber auch gestandene Acts wie etwa die sagenumwobene Basler Indie-Band Shilf oder die Dialektrocklegende Polo Hofer, die sich Gerüchten gemäss von der Szene zurückgezogen haben soll, werden in Folge ihrer zeitlosen Musik auch junge Hörer ansprechen. Stiller Has aus Bern mit dem eigenwilligen Sänger Endo Anaconda und dem vielseitigen Multiinstrumentalisten Balts Nils wiederum dürfte eher älteres Publikum anlocken.
Dazwischen eröffnet sich ein stilistisch breitgestreutes Band mit Musikperlen wie etwa die Kummerbuben aus Bern mit ihren innovativ arrangierten Versionen alter Volkslieder, die Band «Los de Abajo», die in ihrer knackigen Mischung von Salsa und Punkt soziale Probleme ihrer Heimat Mexico anspricht oder der Basler Surf-Drummer und Liedermacher Giacun Schmid, der sich mittlerweile nicht nur in der Basler Szene einen Namen gemacht hat.

Erschienen in der Basellandschaftlichen Zeitung

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